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Pressemitteilungen



26.04.2002
Reformen fortsetzen
Karin Roths Beitrag zur Maizeitung des DGB

Schröder oder Stoiber? Reformprozess fortsetzen oder zurück zur alten Politik? Dies wird im Herbst 2002 entschieden. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer spielen dabei eine wahlentscheidende Rolle. Zur Erinnerung: Die Schröder-Regierung hat sofort die von den Gewerkschaften geforderte Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wieder eingeführt. Der Kündigungsschutz wurde verbessert und das Betriebsverfassungsgesetz reformiert. Mit dem Sofortprogramm "JUMP" erhielten mehr als 400.000 Jugendliche eine Chance zur Ausbildung oder Beschäftigung.
Trotz Verschuldung i.H. von 1,5 Billionen DM (= 743 Milliarden EURO) hat die Bundesregierung ein Steuerentlastungsprojekt umgesetzt. Von diesem profitieren zu aller erst die unteren und mittleren Einkommensschichten. Insgesamt beträgt die Entlastung rund 65,3 Milliarden DM (bis 2005). Alle Maßnahmen zielen vor allem auf die Entlastung der Familien. Mit der Erhöhung des Kindergeldes um 37 % wurde ein positives Signal für die Familienpolitik gesetzt. Weitere Schritte sind geplant. Die Betreuung der Kinder und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen erhält dabei Vorrang.
Allen Unkenrufen zum Trotz: Die Konjunktur kommt wieder in Schwung und damit wird sich die Arbeitsmarktlage weiter verbessern. Seit Regierungsbeginn wurden über eine Million Arbeitsplätze geschaffen und die Arbeitslosigkeit ist um mehr als 500 000 zurückgegangen. Mit dem Job AQTIV Gesetz erfolgt die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt schneller, verbindlicher und passgenauer. Ohne Frage: Der Reformprozess muss dringend fortgesetzt werden! Dazu werde ich mit eurer Unterstützung als künftige Abgeordnete des Deutschen Bundestages beitragen. Meine Kompetenz für diese Aufgaben habe ich in meiner langjährigen Erfahrung als hauptamtliche Gewerkschafterin und als Senatorin a.D. erworben.

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